In den Wochen und Monaten vor seinem Tod im August 1942 war Kaplan Bernhard Poether gezwungen, im Arbeitskommando „Kräutergarten“ am KZ Dachau zu arbeiten. Die Plantage, wie die Häftlinge sie nannten, war Himmlers Sklaven-Garten - der Bereich mit der höchsten Todesrate im Lager. Zugleich wurde dort Ökolandbau betrieben. Es wurde geforscht an Heilpflanzenkunde, Kompost- und Gewürzherstellung. Gewürze und Sämereien wurden in das gesamte Reich geliefert. Es gab auch einen Hofladen, der später für den Schmuggel ins Lager bedeutsam wurde.
Michael Grottendieck, Gerd-Peter Bragulla und Monika Kaiser-Haas sprechen am Donnerstag 22. Januar 2026 um 19:30 Uhr im Pfarrzentrum St. Clemens über die Plantage in Dachau.
Der Arbeitskreis "Kaplan Bernhard Poether" lädt dazu herzlich ein.
(siehe auch kz-gedenkstaette-dachau.de/historischer-ort/virtueller-rundgang-umgebung/ss-versuchgueter-kraeutergarten-plantage und de.wikipedia.org/wiki/Plantage_Dachau)
